Fanclub Fiakercaps

Der wahnsinnige Haufen der sich für sozial schwache einsetzt

Über uns

Wir sind der wahnsinnige Haufen  im Westen der ASH (seit der Saison 2011/12 im Südwesten). Gemeinsam für gute Stimmung sorgen und die Mannschaft unterstützen ist unser Motto, egal bei welchem Spielstand. Also „PARTY OHNE  ENDE“!

Besonders zeichnet uns die Unterstützung sozial schwacher Mitmenschen aus. „WIR GRENZEN NIEMANDEN AUS!““!

Gründungsjahr: 2001

Obmann („Da Präsi“): Robert Wösenböck, Tel.: +43 676 5193402

Obmann Stellvertreter („Da Vize“): Christian Senk, +43 676 9316825

Mitgliederzahl: 163

 

 

Vom Team gabs im Westen kein „Auf Wiedersehen“,

deswegen musste was geschehen.

Zu Fiaker Mike meinte ich „Sag ja“,

und schon war ein neuer Fanclub da.

Rasch wurden wir im ganzen Land bekannt,

Fiakercaps wurden wir genannt.

 

Seit jeher ist es unser Ziel,

Party feiern bei jedem Spiel.

Wir stehen mit Vollgas hinter unserem Team,

das sind die Capitals aus Wien.

 

Ein jeder weiss wo wir stehen,

und ist bei uns auch gern gesehen.

Für wen ihr schreit ist uns egal,

wir feiern zusammen auf jeden Fall.

Wir freuen uns schon euch zu sehen,

braucht nur in den Südwesten gehen.

 

 

Geschichte

„Die Gründung“

Seit Anfang der Vienna Capitals stand ich mit Familie und einigen Fiakerkollegen in unserem bekannten Eck auf der Westtribüne. Da links von uns die Gästefans standen (jetziger Standort der Vienna Hockey Fans) verabschiedeten sich die Caps nur von den anderen 3 Tribünen. Nach dem 5. oder 6. Spiel fragte mich mein Sohn warum sich die Spieler nicht von uns mit der Welle verabschieden wollen. Die Erkärung mit den Gästefans akzeptierte er nicht wirklich. Und so kam folgende Unterhaltung mit Fiaker Mike zustande:

Wösi: Heast Mike! Sog jo!

Mike: Oida, warum soi i jo sogn?

Wösi: Scheissegal. Sog afoch jo du Vogl!

Mike: Ok Wösi. Dia vatrau i blind. Oiso jo!!!

Wösi: Supa! Jetzt haumma an Fanclub gründet.

Mike: Geil. Und wie nenn ma uns?

Wösi: Naujo. Do unt spün de Caps und wir san Fiaker. Oiso Fiakercaps!

Mike: Afoch geil. So moch mas.

Und so wurden die Fiakercaps zu Fleiß gegründet.

„Das 1. Spiel als Fanclub“

Voll Tatendrang und auch Stolz ging ich zur ASH zum ersten Spiel als Präsident eines eigenen Fanclubs.

2 Tage vorher hat mir unser Fiaker Mike am Telefon erklärt: “Wauma a Fanclub san, brauch ma a Logo und a Fauhne a. I wea ma wos eifoin lossn.“

Nachdem er immer gute Ideen hatte, lies ich ihn halt machen. Am Vormittag des Spieltages rief er an: “I hob a Fauhne mit an Logo fost fertig. Heit beim Match kemmas scho aufhängen.“

“Super Mike, bist jo unsa Besta.“ war meine Antwort.

In der Halle angekommen begann das Warten – Endlich Einlass! Alle da, nur nicht Mike mit der Fahne. Wir gingen hinein, besetzten unseren Platz und ich nahm das Handy zur Hand. Am anderen Ende hörte ich die Worte: “Wösi oides Haus wos isn? Brauchst irgendwos?“

„Nau oida wo bistn? Es wor scho Einlas, wia san scho in der Halle“ war meine Antwort.

Darauf Mike: “Bin grod mit da Fauhne fertig wuan, geh schnö duschn und daun bin i glei do“ – und aufgelegt.

Ein wenig Nerovistät überkam mich, da Mike im 18. Bezirk auf einem Hügel wohnt, wo normal um 18 Uhr die Straßen samt Laternen zur Nachtruhe eingerollt werden. Das Aufwärmen des Teams begann. Und? Richtig – kein Mike. Also nochmal anrufen.

Mike: “Jo, wos isn?“

Ich: “Wia schauma aus? De waman scho auf.“

Mike: “I ziag mi grod au. Daun hau i ma no schnö was zwischn de Zähnd und daun kumm i eh scho.“

Ich: “Oida, host an Hieb? De faungan glei au. Zum Fressn kaunst da do a wos kaufn. Oiso gib Stoff!“ – aufgelegt.

Nach einiger Zeit kamen dann die Spieler mit Vorstellung aufs Eis und welch Wunder – kein Mike! Wieder mal anrufen. Keiner geht ran. Mein Gedanke war, dass er schon unterwegs ist. Na dann schrei ma halt für die Caps. Dazu braucht man zum Glück keine Fahne. Das Spiel lief ca. 2 Minuten, da kam Mike hereingelaufen. Total verschwitzt. Also duschen war sozusagen unnötig. Der Jubel in unserer Ecke war groß. Gleich werden es in der Halle alle sehen. Sie sind da – die Fiakercaps.

Nachdem Mike alle begrüßt hatte kam er zu mir und zeigte mir voller Stolz sein Werk. „Schau Wösi, unsa Fauhne. Nau schaut de ned geil aus?“ Ich sah mir das Ding an. Das Logo war genial. Er nahm einfach das Caps-Logo und baute es ein wenig um. Puck raus, Melone (Hut des Fiakers) rein und aus Vienna Capitals wurde Fiakercaps. Dieses Logo auf einer glänzenden schwarzen Seidenfahne schaut genial aus. Darüber der Schriftzug in orange – Fiakercaps. Ich war stolz auf Mike und sagte zu ihm: “Oida de is mächtig, du bist a Hauma!“

Mike war stolz, dass es mir gefiel. Trotz des ganzen Lobes stimmte an der Fahne etwas nicht. Als es mir auffiel sagte ich zu Mike: “Heast Oida, daun häng amoi dei Meisterwerk auf.“

Er: “Wüst des ned du mochn, du bist jo unsa Präsi.“

„Na moch du des du host das jo gmocht.“ erwiderte ich.

Er sah sich sein Werk an und begab sich zum Geländer um die Fahne aufzuhängen. Plötzlich drehte er sich um und sagte: “Wösi, du bist a Kiewe. Wieso host ma des ned gsogt?“

Ich lachte nur, denn die Fahne hatte keine Löcher und auch keine Bänder.

„Wos moch ma jetzt?“ fragt Mike.

„Du bist unsa kreatives Hirn, loss da wos eifoin.“ Bekam er als Antwort von mir.

Dann kam kurz Mikes Nachdenkblick zum Vorschein und er sagte: “Ha, I was scho wos i moch. Bin jo ka Trottl.“ Er ging zu Kantine, die direkt hinter uns war, und bei dem Bierkonsum den wir hatten waren die auch unsere Freunde. Sie gaben ihm ein paar Schnüre einer Verpackung.

Er: “Nau, wos sogst, jetzt no a poa Lecha und featig.“

Mike nahm eine Zigarette, brannte 4 Löcher in die Fahne und hängte sie auf. Somit war, wie wir Fiakercaps sagen, Alles Melone und unser 1. Match gerettet. So Freunde, das war der 2. Teil unserer Geschichte und es werden noch einige folgen. Ich hoffe, es hat Euch gefallen.

Euer Präsident

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